![]() (Photo: Marc Boon) |
greg rule Der beste Weg, um von A nach B zu gelangen, führt über eine schnurgerade Linie. Richtig? Nicht, wenn man mit Björk arbeitet. "Als wir anfingen, gab es keinen Plan", erklärt Produzent und Keyboarder Mark Bell (LFO), der für "Homogenic" einen Großteil des elektronischen Klangdesigns entworfen hat. "Es war alles offen, es passierte völlig spontan. Wir hatten kein vorgefertigtes Konzept von dem, was wir machen wollten. Ich schleppte mein ganzes Equipment an, und wir spielten damit herum. Ich machte sowas wie, sagen wir, einen Drumpart, und sie schrieb dazu etwas anderes, das dann mich wiederum auf eine Idee brachte. So haben wir uns gegenseitig beflügelt." Und es wurde ein Höhenflug. "Homogenic" ist Björk at her best - ein bizarrer Mix aus spröden Streicherklängen und metallischen Techno-Sounds. Die Samples wurden im Studio verzerrt, durch Filter gejagt und in Realtime verfremdet. Synthis wurden manchmal live gespielt, manchmal gesequenzt. Und praktisch alle Keyboard- und Drumparts wurden mithilfe antiker Gitarrenpedale und diverser Effektgeräte prozessiert. Neugierig geworden? Mark Bell führt uns durchs Studio und hinter die Kulissen der nachfolgenden Live-Auftritte von Björk... Reprinted by permission from KEYBOARD, a GPI Publications publication. © 1997 Miller Freeman. |